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Das Wetter war leider doch nicht gut sondern mal wieder stürmisch. Zum Glück wurden wir kostenlos zu unserer Fähre gebracht und mussten nicht durch den Regen laufen. Nach ein wenig warten ging es dann auch schon auf See, die erste Stunde war sehr ruhig und ohne merkbaren Wellengang weil wir noch durch den Sound geschützt waren. Dann allerdings ging es auf das Meer hinaus, dort haben wir dann das schlechte Wetter gemerkt. Das Schiff bahnte sich ein Weg durch das Meer unter Getöse, viel Spritzwasser und leider auch viel Bewegung. Eine weitere Stunde ging es uns beiden gut, doch dann merkte ich dich Wellen sehr und langsam wurde mir schlecht. Der Versuch die Übelkeit mit einer Tablette zu bekämpfen schlug fehl und so wurde ich Teil der 90% die sich gerade im Schiff übergaben. Nun gut danach ging es mit wieder super und ich konnte den Rest der Fahrt genießen. In Wellington angekommen haben wir schnell unsere Rucksäcke geschultert und sind dann raus in den kalten Sturm zum nächsten Busterminal. An diesem angekommen hatten wir schnell einen Bus ausgemacht der uns zu unserem Camper leiten würde. Nach kurzer Wartezeit im kalten Wind, ging es per Bus aus Wellington und eine halbe Stunde später waren wir auch schon am Holidayparc und konnten unseren Camper in Empfang nehmen. Leider war es kein VW Transporter sondern der kleinere Toyotabus. Aber wir waren glücklich aus dem kalten Wind in unseren Camper zu kommen. Danach ging es erst mal zum günstigen Supermarkt: Pac´n´Safe. An diesem ist das Besondere, dass man hier seinen Einkauf selbst in Tüten verpacken muss, normalerweise wird in Neuseeland alles von einem Einpacker eingepackt. Also haben wir dort erst mal einen riesen Einkauf für 150$ gekauft. Danach gab es das erste Mittagessen im Camper auf dem Parkplatz. Nach diesem köstlichen Mahl ging es bei Regen und Sturm in Richtung Küste. Wir kamen am Abend bei Dunkelheit in Lake Ferry an. Dort haben wir uns dann einen schönen Schlafplatz gesucht, gekocht und dann schon um 21 uhr geschlafen, weil wir früh aufgestanden sind und es hier einfach ab 19 Uhr stockdunkel ist. Am nächsten Tag gab es dann erst mal ein angenehmes Frühstück mit heißer Schokolade und Oats. Oats ist hier das Frühstück schlecht hin, dabei handelt es sich um weiche Haferflocken die in Milch gekocht werden und dann mit Zucker und Zimt gegessen werden. Eine sehr leckere Sache.  Dann ging es weiter zum Cape Pallieser dem südlichsten Punkt der Nordinsel von dem man sehr gut die Südinsel sehen konnte, da das Wetter über Nacht sonnig und klar geworden ist. Auf dem Weg haben wir noch eine kleinere Wanderung zu den …..Pineappels gemacht. Der genaue Name ist mir gerade entfallen. Auf jeden Fall handelt es sich dabei um riesige Säulen die aus Sediment bestehen und sich durch Auswaschungen gebildet haben. Auf dem Weg habe ich einige Fossilien gefunden, Bilder hiervon schicke ich meinem Vater zur näheren Bestimmung. Später auf dem Weg haben wir noch  große Robben hautnah erlebt, da diese einfach neben der Schotterstraße geschlafen haben und wir uns bis auf wenige Meter annähern konnten. Auf dem Rückweg haben wir unseren Schlafplatz direkt am Meer mit Toilette und Waschraum für umsonst gefunden und haben deshalb dort geschlafen. Nach einer angenehmen Nacht ging es dann weiter Richtung Süden leider wurde das Wetter im Laufe des Tages immer schlechter aber das war nicht weiter schlimm weil sowieso nichts besonderes auf dem Weg lag und wir deshalb gemütlich gefahren sind um die Aussicht zu genießen und Sprit zu sparen, d.h. wir schleichen gemütlich über den „Highway“. Bei einem Highway handelt es sich nicht um eine Autobahn sondern eher um eine schlechte Landstraße die zum Teil riesige Steigungen und scharfe Kurven hat. Das gute an diesen Straßen ist, dass vor jeder Kurve ein Schild mit der empfohlenen Geschwindigkeit steht und man deshalb sehr sicher und entspannt fahren kann. An diesem Abend haben wir leider keinen optimalen Schlafplatz gefunden und sind haben deshalb auf einem Feldweg geschlafen. Es war eine entspannte und ruhige Nacht. Allerdings haben wir noch Probleme mit der Temperaturregulierung; Abends ist es durch das Kochen sehr warm im Camper und morgens kühler. Das Gute ist, wir haben noch nicht gefroren, sondern uns war zu warm. Also sind wir zuversichtlich, dass wir die nächsten zweieinhalb Wochen locker im Camper schlafen können.

 

neue bilder gibt es weiterhin unter

http://www.flickr.com/photos/61830299@N08/

Timo am 22.4.11 00:54

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