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Endlich ein update!!!!

Wir haben uns lange nicht mehr gemeldet, was vor allem daran liegt, dass man hier so gut wie kein Internet bekommt und wenn ist es richtig teuer. Wir waren vor einiger Sydney und haben alles gemacht, was man in Sydney machen muss. Wir waren auf dem Skytower, waren in der Oper, sind über die Harbourbridge gelaufen, haben uns Bondi- und Manlybeach angeschaut, sind durch den Darlingharbour gelaufen und sind durch den größten botanischen Garten Australiens gelaufen. Für mich war Sydney nicht wirklich etwas Besonderes weil alles mehr Schein als Sein ist. Jobin hingegen war sehr beeindruckt  von der Stadt und fand sie super, für mich war das Highlight des Sydneytrips das sehr leckere indische Essen, was wir jeden Abend von Jobins Tante bekommen haben. Alles in allem war Sydney ganz schön und ein krasser Unterschied zu den Erfahrungen die wir in Neuseeland gemacht haben.

Der Weg von Sydney nach Cairns war ein wenig beschwerlich. Alles begann um 3Uhr nachts in Sydney. Um 4 ging es Richtung Flughafen. Um 5 kamen wir an und haben eingecheckt. Um 6 Uhr sollte dann der Flug gehen, doch auf dem Weg zu Startbahn ging plötzlich ein Triebwerk aus und 5 Feuerwehrautos kamen mit Blaulicht angefahren. Dann kam eine nette Durchsage vom Kaptein, dass wir ein paar Probleme hätten und deshalb zurück zum Gate müssten samt Feuerwehr. Also ging’s zurück, ein Mechaniker kam um die Daten abzuholen. Nach einer Stunde hieß es dann, dass sie einen Testlauf machen müssten, allerdings ohne Passagiere. Also alle Mann raus auf dem Flugzeug und 30 Minuten wieder ein. Der Testlauf war erfolgreich und so sind wir mit 2 Stunden Verspätung dafür ohne Reparaturen Richtung Cairns gestartet. Dort sind wir dann erst mal in unser Resort eingecheckt und haben uns was zum Mittagessen gekauft. Dann ging es schon um 19 Uhr ins Bett weil wir die Nacht vorher ja nicht viel geschlafen haben und es am nächsten Morgen schon vor 8 Uhr zum Cape Tribulation ging. Auf dem Weg zum Cape haben wir noch eine Krokodiltour gemacht bei der wir auch tatsächlich 3 große Krokodile und 2 Schlangen aus dem Boot gesehen haben. Danach gab es noch einen Spaziergang durch den Regenwald mit Erklärungen über alle möglichen Pflanzen. Den Nachmittag haben wir dann am Strand unserm Hostel verbracht. Leider kann man hier nirgends schwimmen gehen, weil über all giftige Quallen sein können. Also kein Schwimmen am Traumstrand, dafür habe ich eine Kokosnuss gefunden, mit grüner Schale. Nach guten 45 Minuten habe ich sie dann von ihrer Schale befreit, dank meinem Schweizer Taschenmesser. Eine frische Kokosnuss ist komplett mit Wasser gefüllt und hat nicht wirklich viel Geschmack. Aber es war mal eine Erfahrung. Am nächsten Morgen haben wir auch nicht viel gemacht außer auf die faule Haut gelegen und dabei einen wilden Waran aus dem Regenwald laufen sehen, genau zu uns. Der Waran war noch nicht wirklich warm und hat deshalb auch nichts gemacht als sich zu sonnen. Nach dem Mittagessen ging es dann zurück mit einem Zwischenstopp bei einer Farm, die ihr eigenes Eis mit selbst gezüchteten Früchten macht und einem Stopp bei einem Zoo. In diesem haben wir dann wieder Krokodile gesehen. Dazu kamen noch Cassowarys, ein bunter großer Vogel, viele Papageien, freilaufende Emus und Kängurus. Danach ging es in das schlechteste Hostel, was wir bis jetzt hatten. Aber dafür gab es kostenloses Abendessen und Frühstück, d.h. Reis mit Soße und genau 2 Scheiben Toast als Frühstück…

Am nächsten Morgen ging es dann zu meinem persönlichen Highlight der ganzen Reise bis jetzt, unserer Bootstour zum Great Barrier Reef. Wir hatten Glück und wurden auf eine bessere Tour upgegradet, dass hieß besseres Essen und ein größeres Boot. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir am Riff an und schon ging es zum Schnorcheln. Es ist erst mal gewöhnungsbedürftig im offenen Meer mit großen Wellen zu schwimmen aber dafür hat man eine unglaubliche Aussicht auf das Riff. Noch besser wurde es wir als wir unseren Tauchgang gemacht haben, allerdings händchenhaltend mit einem Guide. Was wir auf dem Tauchgang gesehen haben war unglaublich und unbeschreiblich. Vielleicht kann man  es sich ein wenig vorstellen wenn man alle Tiere und Korallen aus „Findet Nemo“ und allen Aquarien zusammen nimmt und sich alles in einem winzigen Aquarium vorstellt. Es war einfach alles voller Fische und Korallen. Einfach unglaublich welche Vielfalt auf einem kleinen Raum vorhanden sein kann. Wir haben wirklich alles gesehen was man sehen konnte von Clownfischen über alle möglichen Papageifische, Seesternen, Seeigeln, Stachelrochen, Seeanemonen und Korallen bis zu den Monstermuscheln, die einfach über einem Meter Durchmesser haben und komplett bunt sind. Einfach unbeschreiblich, das muss man einfach mal gesehen haben. Das absolute Highlight für mich, deshalb habe ich noch einen Tauchgang gemacht. Danach ging es kurz auf 2 Inseln, die nur da sind wenn Ebbe ist. Von den Inseln bin ich dann wieder zu Boot geschnorchelt um noch mal ein Blick auf einen Teil des Riffes zu werfen.

Am nächsten Tag ging es dann nach Mission Beach. Mission Beach wurde von dem Wirbelsturm im Februar relativ stark beschädigt. Die meisten Bäume bestehen nur noch aus dem Stamm und ein paar kleinen grünen Spitzen. Die meisten Häuser sind hier auch schon repariert. Unserem Hostel sieht man nichts an, wir haben sogar einen großen Pool in der Mitte der Anlage aber leider ist das Wetter zu schlecht um ihn zu nutzen. Gestern waren wir dann beim Whitewaterrafting im Tully River. Eine sehr lustige Angelegenheit. Wir mussten uns aber leider Wetsuits ausleihen weil es relativ kalt und regnerisch an diesem Tag war. Jobin und ich saßen ganz vorne im Boot und durften das meiste arbeiten und haben gleichzeitig das ganze Wasser abbekommen. Man fährt nicht nur einen Fluss runter sonder dreht sich dabei um die eigene Achse,  trifft immer wieder Steine und manchmal kentert das ganze Boot. Das haben wir leider nicht geschafft, dafür bin ich 4mal und Jobin 2mal aus dem Boot gefallen, was nicht weiter schlimm ist weil man gute Schwimmwesten an hat. Wir haben dann noch samt Boot in einem Wasserfall geduscht und sind von einer Klippe in den Fluss gesprungen. Alles in allem eine sehr lustige und anstrengende Veranstaltung.  Heute sitzen wir in Mission Beach und haben nicht wirklich viel zu tun und machen deshalb mal einen Waschtag. Morgen geht es dann mit dem Bus in 8 Stunden vom Mission Beach zu Airlie Beach von wo wir für 2 Tage und 2 Nächte auf ein Boot steigen um die Whitsundays zu sehen und wieder ein wenig zu schnorcheln. Danach kommt noch unsere Fraser Island tour und wahrscheinlich ein Zwischenstopp in Noosa und dann geht auch schon wieder nach Singapur.

http://www.flickr.com/photos/61830299@N08/ 

Timo am 18.5.11 09:25

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